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Sozietät Beisenherz & Schumacher

Rechtsanwälte und Notar a.D.

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Der Eintritt des Erben in die Rechtsposition des Erblassers

Im deutschen Erbrecht gilt der Grundsatz der Universalsukzession. Dieser Grundsatz besagt , dass der Erbe mit dem Erbfall in die Rechtsstellung des Erblassers eintritt. Anstelle des Verstorbenen ist nunmehr der Erbe „Inhaber“ aller Rechte, die dem Verstorbenen zustanden aber auch mit allen Pflichten und Verbindlichkeiten belastet ,die dem Erblasser oblagen.

Der Grundsatz der Universalsukzession gilt nicht uneingeschränkt, Vererblich sind regelmäßig Rechtspositionen vermögensrechtlicher Art.

Höchstpersönliche Rechtsgüter sind regelmäßig unvererblich. Fernerhin existieren Rechtsgüter, die auf die Lebzeit einer Person begrenzt sind.